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Nachdenkpause mit Alois Mühlbacher

Wie fühlt es sich an, wenn man mit 15 Jahren als Ausnahmekünstler im Rampenlicht steht, die ganze Welt für Auftritte bereist? "Es war nicht immer leicht, aber ich wollte Sänger werden und alles dafür geben" sagt Alois Mühlbacher.

Alois Mühlbacher, einer der berühmtesten Florianer Sängerknaben war gestern zu Gast in der Nachdenkpause der Katholischen Aktion und des Bildungshauses Sankt Magdalena. Mitgebracht hat er seine jüngsten Werke, er gab aber auch Einblick in die Anfänge seiner Karriere, hat er doch bereits mit 15 Jahren in der Wiener Staatsoper gesungen.

 

Franz Welser-Möst hat die Sinnlichkeit seiner Stimme betont und Ian Holender bezeichnete ihn als wahres Naturtalent. Dass man als solches nicht vom Himmel fällt und sehr diszipliniert leben muss, hat Alois Mühlbacher am gestrigen Abend in Sankt Magdalena geschildert. Es war nicht immer einfach, weg von zuhause und ständig auf Auslandsreisen unterwegs zu sein, immer die eigene Karriere im Auge zu haben.

 

Aber eines hat Alois gewusst, als er sich in St. Florian eingelebt hat, er will Sänger werden. Zielstrebigkeit gepaart mit Mut und Ehrgeiz brauchte er dazu. Derzeit studiert er in Wien Gesang und hat immer wieder tolle Auftritte, eine aktuelle CD mit den Florianer Sängerknaben ist auf dem Markt. Prof. Farnberger, der künstlerische Leiter der Sängerknaben, ist sein musikalischer Vater und war gestern auch in Sankt Magdalena, um von seiner Arbeit mit den Sängerknaben und Alois zu erzählen.

 

Es war ein wunderbarer Abend aus der Reihe "Nachdenkpause" mit einem herausragenden Künstler aus Hinterstoder, den die Zuhörer traditionellerweise bei einer Tasse Tee und hausgemachtem Kuchen genossen.

Die nächste Nachdenkpause findet statt mit Bundespräsident a.D. Dr. Heinz Fischer am 22. November 2017.

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